Freistellung

Mehr als ein Dankeschön für seine Tätigkeit erwartet ein/e freiwillig Engagierte/r meist nicht; aber Unterstützung bei der Ausübung seiner Tätigkeit, z.B. durch Freistellung seitens des Arbeitgebers. In vielen Bundesländern gibt es Landesgesetze für ehrenamtliche Mitarbeiter, die einen Freistellungsanspruch für ihre ehrenamtliche Tätigkeit bis zu einer begrenzten Anzahl von Arbeitstagen gegenüber dem Arbeitgeber und/oder die volle bzw. teilweise Erstattung des Verdienstausfalls vorsehen.

In Bayern wurde mit der Änderung des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes im Mai 2008 die "Helfergleichstellung" bei Einsätzen im Katastrophenfall beschlossen: Damit werden Helfer der Hilfsorganisationen den Helfern der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks gleichgestellt und haben Anspruch auf Freistellung von der Arbeit und auf Lohnfortzahlung.

Zudem haben in Bayern ehrenamtliche Jugendleiter ab 16 Jahren nach dem "Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern für Zwecke der Jugendarbeit" Anspruch auf Freistellung für max. 15 Arbeitstage, verteilt auf höchstens vier Veranstaltungen. Es besteht kein Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge.

 

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